Was ist die beste E-Zigarette ?

Sie ist eigentlich keine Zigarette, auch wenn sie ein bisschen so aussieht. Doch im Gegensatz zum konventionellen Modell kommt das elektronische Modell ohne den blauen Dunst aus, der möglicherweise so manchen Mitmenschen belästigt. Das Konzept der sogenannten elektronischen Zigarette findet seinen Ursprung in dern 60ern. Doch erst ein Mann aus China hat vor nicht allzu langer Zeit die jetzige E Zigarette entwickelt. Dabei kommt es nicht zu einer Verbrennung, sondern zu einer Verdampfung.Mittels einer Art Glimmfaden wird eine Flüssigkeit, die Rede ist von einem Liquid, zerstäubt, erhitzt und verdampft. Die benötigte Energie stammt aus einer wiederaufladbaren Batterie. Früher kam man damit allerdings nicht weit. Heute jedoch hält der Akku bis zu einem Tag, bevor er wieder aufs Ladegerät muss. Das Juice ist in einer Patrone,man spricht auch vom Depot, und es bildet das Gegenstück zum eigentlichen Tabak. Die gesetzliche Regelung ist nicht überall gleich. Im Grossteil der Europäischen Union gilt es als Genussmittel, so zum Beispiel in Deutschland. Damit fällt es nicht unter die Arzneimittel-Gesetzgebung, und damit sind E-Zigaretten in Deutschland in Tabakläden erhältlich. Österreich dagegen ist strenger und lässt den Verkauf von E-Zigaretten nur in Apotheken zu. In der Schweiz kann man keine Nikotinpatronen kaufen, auch nicht in der Apotheke.
Die gesundheitlichen Risiken sind jenen der traditionellen Zigaretten relativ ähnlich. Selbst wenn Langzeitstudien noch fehlen, in verschiedenen Tests wurden Stoffe endeckt, die Krebserregend sein können, und in jedem Falle nimmt der Raucher Nikotin auf. Und trotzdem ist die E-Zigarette nicht so schädlich wie die traditionelle, weil das elektronische Modell kein Kohlenmonoxid oder Formaldehyd absondert. Nun kommt die E-Zigarette wohl ohne Rauch aus und dennoch ist sie in vielen öffentlichen Räumen nicht willkommen, vielmehr sogar verboten. Zum Beispiel auf Bahnhöfen. Genauso unschlüssig in der Handhabung sind sich viele Fluglinien. In vielen Airlines ist sind die E-Zigaretten nicht erlaubt. Nur eine bekannte Billigfluglinie erlaubt den Gebrauch während des Flugzeugaufenthaltes und verkauft sie auch gleich selbst, allerdings sind es Einweg-Modelle, die ohne Akku auskommen.
Wer das Rauchen nun endlich abgewöhnen will, der ist mit der E-Zigarette nicht immer gut bedient. Sie sei ungeignet, sagt die Gesundheitsbehörden der UNO. Dagegen existieren allerdings Umfragen und Untersuchungen, in denen viele Personen behaupten, sie seien eben doch dank e-Zigarette vom Rauchen weggekommen.
Die Kosten fürs „elektronische Rauchen“ zu evaluieren, ist nicht so einfach. Der grösste Ausgabenposten ist die E-Zigarette selbst.Sie kostet zwischen 50 und 120 Euro. Aber es gibt eine ganze Reihe von weiteren Posten, die man nicht vergessen darf. Da wären die Depots (also die Patronen). Dann sind aber auch Akku und der Verdampfer irgendwann am Ende und müssen ersetzt werden. Wie hoch die Kosten insgesamt sind, ist individuell verschiedenen und hängt natürlich hauptsächlich davon ab, ob jemand starker Raucher ist. Jedenfalls aber kostet es unter dem Strich weniger als beim traditionellen Zigaretten-Konsum.

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